Jaeger-LeCoultre Master Ultra Thin Tourbillon Moon

Die Kollektion Master Ultra Thin von Jaeger-LeCoultre vereint die technische Kunstfertigkeit der Manufaktur mit zeitloser Ästhetik. Und in diesem Jahr hat Jaeger-LeCoultre sie mit der neuen Master Ultra Thin Tourbillon Moon ergänzt. Der neue Zeitmesser kombiniert erstmals in der langen Geschichte der Maison zwei der beliebtesten Komplikationen der Uhrmacherkunst – eine Mondphasenanzeige und ein Tourbillon – mit dem für Jaeger-LeCoultre so typischen peripheren Datum.

Das Tourbillon kommt seit Beginn des 19. Jahrhunderts zum Einsatz, um die negativen Auswirkungen der Schwerkraft auf die Hemmungen von (damals) Taschenuhren auszugleichen und so die Präzision zu erhöhen. Als die Taschenuhr nach und nach von der Armbanduhr verdrängt wurde, geriet das Tourbillon zunächst in Vergessenheit, bevor es 1946 bei Jaeger-LeCoultre im Rahmen des Kalibers 170 ein Comeback feierte. Und spätestens seit dem Jahr 2009, als die Manufaktur die Master Tourbillon mit dem Kaliber 978 vorstellte und mit ihm den Concours International de Chronométrie gewann, ist das Tourbillon das wichtigste Kaliber des Herstellers.
Für die Master Ultra Thin Tourbillon Moon haben sich die Ingenieure das Kaliber 978 zu Nutze gemacht und daraus das Kaliber 983 entwickelt, das mit einer Mondphasenanzeige und dem „springenden“ Datum in der neuen Uhr sein Debut feiert. Das Kaliber schlägt auf einer Frequenz von 4 Hz und bietet eine Gangreserve von 45 Stunden.

Die dreifache Mondphasenanzeige, die sowohl das Mondalter als auch die Mondphasen auf beiden Hemisphären anzeigt – ist ebenfalls eine Neuentwicklung, die erstmals im vergangenen Jahr vorgestellt wurde.
Die Master Ultra Thin Tourbillon Moon wird in einem Gehäuse aus Rosegold präsentiert. Diese spezielle Legierung, die sich durch einen bemerkenswerten Glanz und eine satte Färbung auszeichnet, die auch im Laufe der Zeit nicht verblasst, hat Jaeger-LeCoultre erst in diesem Jahr entwickelt.
Das eierschalenweiße Zifferblatt ist auf die Farbe des Gehäuses ideal abgestimmt. Das Zifferblatt dient der Mondphasenanzeige und dem Tourbillon als schlichter Hintergrund, über die die Dauphinezeiger unermüdlich ihre Runden drehen. Schlüsseldetails wurden in Rot gestaltet um die Ablesbarkeit zu optimieren und dem Design dezente Farbakzente zu verleihen.
Während die obere Hälfte des Zifferblatts von der astronomischen Komplikation in Anspruch genommen wird, dominiert das Tourbillon die untere Hälfte. Als periphere Datumsanzeige hat Jaeger-LeCoultre das springende Datum gewählt, bei dem der Zeiger zwischen dem 15. und 16. des Monats einen 90° Sprung vollführt, so dass das Tourbillon immer in vollem Umfang einsehbar bleibt.

Auf der Rückseite der Master Ultra Thin Tourbillon Moon gibt ein Fenster den Blick auf das aufwändig veredelte Werk frei.

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