Himmlischer Tanz: Girard-Perregaux Tri-Axial Planetarium

Seit über 150 Jahren beherrscht Girard-Perregaux durch die Entwicklung zahlreicher komplexer Uhren mit Tourbillon die Schwerkraft. Nun zeigt die Manufaktur einmal mehr ihr Können in der Tri-Axial Planetarium. In dieser neuen Uhr kombiniert Girard-Perregaux ein dreiachsiges Tourbillon mit einer Weltkugel, die innerhalb von 24 Stunden eine komplette Umdrehung vollzieht und bringt auch noch eine astronomische Mondphase mit ins Spiel. Dabei wird technisches Können mit einem ikonischen Design und traditionsreicher Handwerkskunst verbunden. Das Ergebnis kann ohne Probleme als Gesamtkunstwerk bezeichnet werden.
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Wie wir wissen, gleicht ein Tourbillon die Wirkung der Schwerkraft auf ein mechanisches Uhrwerk aus und sorgt so für eine verbesserte Ganggenauigkeit. Der Mechanismus gilt als eine der Spezialitäten von Girard-Perregaux. Mit dem Tri-Axial Tourbillon, der 2014 vorgestellt wurde, hat die Manufaktur eine besonders anspruchsvolle Variante entwickelt und damit frühere Entwicklungen wie den bi-axialen Tourbillon weitergeführt.
Das Tri-Axial-Tourbillon rotiert auf drei Achsen; herkömmliche Systeme verfügen lediglich über eine Achse. Der neue Mechanismus besteht aus 140 Teilen und ist mit eine Gewicht von nur 1,24 Gramm federleicht. Er umfasst einen lyraförmigen Innenkäfig, der pro Minute eine Umdrehung vollzieht. Dieser Innenkäfig ist in ein weiteres drehbares System integriert, das sich auf einer zweiten Achse dreht und für eine Umdrehung 30 Sekunden benötigt. Beide Konstruktionen sind in einen dritten Mechanismus integriert, der sich innerhalb von zwei Minuten um eine weitere Achse dreht. Das Ergebnis isst eine faszinierende Choreographie mit dem höchsten Streben nach Präzision.

Die zwei astronomischen Komplikationen schließen sich den Rotationen des Tourbillons an. Der Globus mit seiner 24-stündigen Umdrehung stellt eine Abbildung der Zeit rund um die Welt dar. An der Unterseite der 13 Millimeter großen Aluminiumscheibe findet sich ein mit „12“ markierter Pfeil, der für die Mittagsstunde steht und somit angibt, auf welcher Seite des Globus Tag ist, während auf seiner anderen Hälfte Nacht herrscht. Der Mond nimmt die Blautöne der Erdkugel auf und zeigt sich so, wie wir ihn sehen. Dank eines präzisen Mechanismus ist eine Korrektur der astronomischen Mondphasenanzeige erst nach 122 Jahren erforderlich.
Das guillochierte Zifferblatt wurde von Girrard-Perregaux mit einem Muster versehen, das von der Darstellung der Längen- und Breitengrade inspiriert ist. Das Motiv wird durch roségoldene Ziffern und Stundenmarkierungen inspiriert; darüber kreisen blaue Dauphin-Zeiger.

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Die komplexe Mechanik wird durch ein offenes, lichtes Design in Szene gesetzt. Pfeilförmige Goldbrücken, ein lyra-förmiger Tourbillon-Käfig und das Saphirglas mit Kuppeln werden durch eine seitliche Gehäuseöffnung sichtbar – und mit Licht geradezu geflutet.
Die Girard-Perregaux Tri-Axial Planetarium kommt in einem 48 mm großen Gehäuse aus Roségold, das mit den typischen Charakteristiken der Haute Horlogerie aufwartet: einem gewölbten Mittelteil, einer abgeschrägten Lünette und gerundeten Bandanstößen. Das Gehäuse ist wasserdicht bis 30 Meter.

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Angetrieben wird die Tri-Axial Planetarium vom Handaufzugskaliber GP093100-0001. Es treibt das Tourbillon sowie das Planetarium an und sorgt für die Darstellung von Stunden, Minuten, Mondphase und Tag-Nacht-Anzeige an und stellt darüber hinaus eine Gangreserve von ca. 70 Stunden zur Verfügung.

Die Uhren der auf nur 15 Stück limitierten Haute Horlogerie-Edition kommen mit den charakteristischen technischen und ästhetischen Merkmalen der Schweizer Manufaktur – und einem Armband aus schwarzem Leder.

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